Fernando de la Jara

Fernando de la Jara (geboren 1948 in Lima) zählt zu den in Sammlerkreisen begehrtesten Künstlern Perus und ist weltweit in zahlreichen Privat- und Museumssammlungen vertreten. In Europa wird er mit der erneuten Teilnahme an der Ausstellung im Grand Palais, Paris (24.-29.11.2015 | Art Capital unter der Schirmherrschaft des französischen Präsidenten Francois Hollande) gefeiert. Der Künstler fiel schon während seiner Schulzeit als außergewöhnliches Maltalent auf.

Er absolvierte seine künstlerische Ausbildung in Europa und den USA. Heute lebt und arbeitet er für je ein halbes Jahr in Bayern und Peru. Sein Werk reicht von großformatigen Ölgemälden im Stil der Alten Meister, kombiniert mit der verschlüsselten mystik der Geschichtserzähltradition, zu teilweise gigantisch großen Skulpturen im öffentlichen Raum. So steht in München am Eingang des Max-Planck-Hauses am Hofgarten seine ca. 45 Tonnen schwere Doppelskulptur „Minerva | Der Wunsch und das Gedächtnis“, 1999.

In der Tradition der griechischen Meister Apelles und Polygnotos malt Fernando de la Jara mit nur vier Farben (weiß | schwarz | ockergelb | ockerrot). Mit einem wissenden Lächeln erzählt er von der Freude, diese uralte Meistertechnik zu beherrschen: „Male ein Blau ohne Blau – male ein Grün ohne Grün“. Das Bronzerelief „La Noche“ ist ein Zeugnis für die technische Raffinesse und die Vielseitigkeit.