Sommergalerie
02. September 2017

Sommergalerie | Simon James

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Ausstellungsdauer: So | 27.08.17 bis Mi | 13.09.17 | tgl. 16-21 Uhr
Ausstellungsort: Wurzelkeller | Säulenhalle, Bora Beach, Praterinsel 4a, 80538 München
Ausstellungstitel: Sommergalerie „Simon James“
Künstler: Simon James
Kunstkategorie: Zeitgenössische Kunst aus München, Wiede-Fabrik, abstrakte Malerei, Action Painting
Projektorganisation & Kuratorin: MMA | Bora Beach & Kunsthandel Anne Uhrlandt

Begleitprogramm zur Ausstellung:
So | 27.08.17 14 -18 Uhr Eröffnung
Di | 29.08.17 19 Uhr Künstlergespräch | wir gehen mit Simon James durch die Ausstellung
Do | 31.08.17 je 19 & 20 Uhr Tanz-Performance „Tango“ mit Rosalie Wanka und Radmila Besic | Rosalie Wanka setzt die Malkunst von Simon James mit der Geschwisterkunst „Tanz“ in Tango um. Radmila Besic begleitet sie dazu als Geschwisterkunst „Musik“ auf der Gitarre.
Do | 07.09.17 18.30 Uhr Food-Performance „Eat Art“ mit Frauke Schäfer. Die Gesso-Bilder werden auf dem Teller umgesetzt. Die Geschwisterkunst „Kochkunst“ interpretiert Simon James kulinarisch. Wir dürfen diese Geschwisterkunst dann in der Ausstellung essen.

Über den Künstler Simon James:
Simon James wurde 1967 in Northampton, England geboren und lebt seit vielen Jahren in München. Seit 2007 arbeitet er in der Wiedefabrik. Schon früh entdeckte er für seine Malerei das Material „Gesso“, das heute nur einigen Kunst-Experten ein Begriff ist, und denen meist auch nur im Kontext von Grundierung, wie sie seit Jahrhunderten von Künstlern auf Holztafeln oder Leinwänden als Bilduntergrund verwendet wurde, um Unebenheiten zu ebnen und darauf dann anschließend mit der eigentlichen Malerei zu beginnen. Simon James benutzt diese dickflüssige Leim-Kreide-Masse zum Malen. Er machte sich mit dem komplizierten Herstellungsprozess vertraut: Leim und Kreide mischen, kochen, rühren bis eine dickflüssige, heiße Masse entsteht, welche anschließend schnell aufgetragen werden muss. Die Masse kühlt schnell aus und wird zugleich trocken und hart. Gesso ist von Natur aus weiß, Simon James setzt Farbpigmente hinzu und trägt Schicht um Schicht auf Leinwand oder Holztafel auf. Der Künstler benutzt zum Malen oft seinen ganzen Körper, fast tänzerisch experimentell und expressiv: Er kippt die Masse auf das Bild, er benutzt die Hände, um die Masse zu verteilen, arbeitet mit dem Pinsel in eine Schicht hinein, um Linien zu ziehen, wirft die Masse auf den Bildträger oder lässt sie großzügig tropfen, oder überzieht das ganze Bild ebenmäßig. Ähnliche Methoden kennt die Kunstgeschichte von Jackson Pollock, der mit seinen „Drip-Paintings“, „All-over-Paintings“ oder „Action-Paintings“ in den 1940er Jahre für Furore sorgte. Mit diesen Methoden erreicht der Künstler immer neue Ergebnisse, jedes Bild wird zum Unikat. Ein zweiter Schritt ist Voraussetzung, um ein „fertiges“ Kunstwerk zu erschaffen: dadurch, dass die Schichten aufeinander aufgebaut sind, sind die darunter liegenden Farbschichten nicht sichtbar. Sie müssen erst vom Künstler wieder hervor geholt werden. Dieser Prozess ist radikal: Simon James schleift, schneidet oder kratzt mit einer industriellen Schleifmaschine in die Farbschichten hinein, eine Technik, genannt „Grattage“ (von frz. „gratter“ – „abkratzen, abschaben“). Muster, Farben und Umrisse werden sichtbar, die Formen, die dabei entstehen sind zufällig und bieten assoziative Interpretationsmöglichkeiten, weshalb die Surrealisten die Grattage-Technik häufig benutzen. Dieser Prozess des Zerstörens, um ein Werk zu erschaffen, hat in der Kunstgeschichte Vorläufer: Ende der 1950er Jahre wurde Lucio Fontana damit berühmt, dass er in seine Leinwand-Bilder hineinschnitt („concetto spaziale“). Das Abschleifen der Schichten ist ein Mittel der „Bildhauer-Kunst“, daher nennt Simon James seine Arbeiten „zweidimensionale Skulpturen“. In einem letzten Arbeitsschritt werden die angeschliffenen Gesso-Schichten mit Wachs eingelassen und so versiegelt. Sprödigkeit und Abplatzungen werden vermieden, Geschmeidigkeit und Strahlkraft werden gewonnen. 2016 war Simon James als Gast zum TedxTalk München eingeladen, um einer breiten Öffentlichkeit von seinen Arbeiten zu erzählen. Diesen Beitrag kann man im Galerie-Kino ansehen & dem Künstler zuhören, wie er seine Kunst für sich entdeckte und permanent weiterentwickelt.

Sommergalerie
Das Münchner MMA (MixedMunichArts) hat seinen Hauptsitz im ehemaligen Heizkraftwerk am Königsplatz und ist legendär für die dortigen Techno-Parties. 2017 übernimmt das MMA-Team den Praterstrand unter dem Namen „Bora Beach“ für den Sommerbetrieb mit Bar & Strand. Der dazugehörige Wurzelkeller, eine wunderschöne alte Säulenhalle im Hauptgebäude, gehört zum „Bora Beach“ und wird gemeinsam mit Kunsthandel Anne Uhrlandt, einer noch jungen Münchner Galerie für zeitgenössische Kunst (Nordendstrasse 18, 80799 München) in eine Sommergalerie verwandelt. Vier zeitgenössische Künstlerinnen und Künstler aus München werden hier im Rahmen von Einzelausstellungen nacheinander vorgestellt. Die Münchnerinnen und Münchner lieben die entspannte Strand-Atmosphäre an der Isar, an lauen Sommerabenden brummt der Bora Beach. Das kann ab jetzt mit überraschendem Kunstgenuss kombiniert werden.

Übersicht der Ausstellungen in der Sommergalerie:
1. Julia Schewalie (09.07.-26.07.17) | 2. ConfaisWeiß | Rosa Brille (30.07.-23.08.17) | 3. Simon James (27.08.-13.09.17) | 4. Thomas Breitenfeld (20.09.-04.10.17)

Ausstellung

„TRACHT MEETS BERGFOTOS“ AMSEL FASHION ZEIGT FOTOGRAFIEN VON SIMON BAUER

Datum: MONTAG | 21.08.2017 18:00 Uhr
Ort: Amsel Fashion OHG | Adalbertstr. 14 | 80799 München
Ausstellung: Tracht meets Fashion | Fotografien von Simon Bauer Eine Kooperation von Amsel Fashion & Kunsthandel Anne Uhrlandt

Die hochwertigen Trachten von Amsel Fashion werden in Kombination mit Fotografien von Simon Bauer aus den bayerischen Bergen präsentiert. Zeitlose Eleganz und kompromisslose Authentizität ist nicht nur der Anspruch der Amsel-Designerin Alexandra von Frankenberg an Ihre Trachten, sondern auch der Antrieb des jungen Fotografen Simon Bauer, der zu früher Stunde in den Ammergauer Bergen das beste Licht und die intensivsten Stimmungen sucht. Mit intuitivem Gespür für ideale Bildkompositionen bieten seine Foto-Arbeiten Erholung für das Auge. Die junge Münchner Galerie für zeitgenössische Kunst, Kunsthandel Anne Uhrlandt, vertritt die Arbeiten von Simon Bauer und stellt im Amsel-Store aus. Die Kombination aus bayerischer Tracht aus Meisterhand und hochwertig produzierten Landschaftsbildern ist ein wahres Fest des bayerischen Lebensgefühls. Lasst es uns gemeinsam feiern am:
Montag, 21.08.2017 ab 18 Uhr bei Amsel Fashion in der Adalbertstrasse 14, München.
Der Künstler wird anwesend sein und für Getränke ist gesorgt. Mit freundlicher Unterstützung von Garibaldi.

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Sommergallerie
28. Juli 2017

Sommergalerie | CONFAISWEISS | Rosa Brille

Ausstellungsdauer: So | 30.7.17 bis Mi | 23.08.17 | tgl. 16-21 Uhr
Ausstellungsort: Wurzelkeller | Säulenhalle, Bora Beach, Praterinsel 4a, 80538 München
Ausstellungstitel: Sommergalerie „ConfaisWeiß | Rosa Brille“
Künstler: Nicolas Confais & Jakob Weiß
Kunstkategorie: Zeitgenössische Kunst aus München, Akademie der Bildenden Künste
München, Künstlerduo, politische Kunst
Projektorganisation & Kuratorin: MMA | Bora Beach & Kunsthandel Anne Uhrlandt

Über die Künstler:
ConfaisWeiß

Freunde, Künstler, Wähner-Schüler. Das Künstlerduo ConfaisWeiß: Nicolas Confais hat in der Klasse von Prof. Wähner an der Münchner Akademie studiert, Jakob Weiß studiert noch in derselben Klasse. Die Freundschaft verbindet beide auch nach dem Abschluss von Nicolas Confais, der in regelmäßigen Abständen zu Besuch in das Atelier der Akademie zu Jakob Weiß kommt. Beide suchen dann ein Thema, das meist sehr politisch motiviert ist und durch Medienpräsenz ausgewählt wird, z.B. die Wahl des US Präsidenten, der angehende Wahlkampf vor der Wahl in Deutschland 2017, der Winterkorn-
Gerichtsprozess usw.
Mit spielerischer kindlicher Freude und der Großzügigkeit von freundschaftlichem Geben & Nehmen machen sich anschließend beide Künstler zusammen ans Werk. Die bisher entstandenen Arbeiten zeigen dennoch eine eigene, gemeinsame Handschrift. Das erste Werk wurde 2016 auf der Jahresauktion in der Akademie aufgerufen und erzielte einen der höchsten Preise des Abends.
Für die kommenden Jahre hat das Künstlerduo bereits zahlreiche Ausstellungen in Planung. Den Startschuss für diese gemeinsame Reise bietet die Ausstellung in der Sommergalerie. Kunsthandel Anne Uhrlandt hat von Beginn an Arbeiten von Nicolas Confais ausgestellt, zuletzt auch eine Arbeit des Duos ConfaisWeiss (Nicolas Confais feat. Jakob Weiß | May It Be | 29.04.-24.06.17).

Nicolas Confais (Jahrgang 1980) studierte an der Akademie der Bildenden Künste in Nürnberg bei Prof. Michael Munding sowie an der Akademie der Bildenden Künste in München bei Prof. Matthias Wähner. Im Herbst 2016 schloss er sein Kunststudium an der Münchner Akademie ab und arbeitet seitdem als Lehrer in Passau.
Jakob Weiß (Jahrgang 1994) studiert seit 2014 an der Münchner Akademie der Bildenden Künste bei Prof. Matthias Wähner. Er ist Sänger & Gitarrist der Band „Salty Seeds“. Mit freundlicher Unterstützung von Verkehrsschilderservice Ludwig Reischl.

Begleitprogramm zur Ausstellung:
So | 30.07.17 14 -18 Uhr Eröffnung
Di | 01.08.17 18 Uhr Professorengespräch | Nicolas Confais & Jakob Weiß im Gespräch mit Professor Michael Hochstetter (AdBK München)
Do | 03.08.17 18 Uhr Konzert | Salty Seeds | Der Künstler Jakob Weiß ist nicht nur Maler, sondern auch Sänger & Gitarrist in der Band „Salty Seeds“. Als Geschwisterkunst ist also Musik dieses Mal direkt durch einen der beiden Künstler selbst dabei.

Über die Sommergalerie:
Das Münchner MMA (MixedMunichArts) hat seinen Hauptsitz im ehemaligen Heizkraftwerk am Königsplatz und ist legendär für die dortigen Techno-Parties. 2017 übernimmt das MMA-Team den Praterstrand unter dem Namen „Bora Beach“ für den Sommerbetrieb mit Bar & Strand. Der dazugehörige Wurzelkeller, eine wunderschöne alte Säulenhalle im Hauptgebäude, gehört zum „Bora Beach“ und wird gemeinsam mit Kunsthandel Anne Uhrlandt, einer noch jungen Münchner Galerie für zeitgenössische Kunst (Nordendstrasse 18, 80799 München) in eine Sommergalerie verwandelt. Vier zeitgenössische Künstlerinnen und Künstler aus München werden hier im Rahmen von Einzelausstellungen nacheinander vorgestellt. Die Münchnerinnen und Münchner lieben die entspannte Strand-Atmosphäre an der Isar, an lauen Sommerabenden brummt der Bora Beach. Das kann ab jetzt mit überraschendem Kunstgenuss kombiniert werden.

Übersicht der Ausstellungen in der Sommergalerie:
1. Julia Schewalie (09.07.-26.07.17) | 2. ConfaisWeiß | Rosa Brille (30.07.-23.08.17) | 3. Simon James (27.08.-13.09.17) | 4. Thomas Breitenfeld (17.09.-04.10.17)
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Sommergallerie

Sommergalerie | JULIA SCHEWALIE | Ausgewählte Werke

Ausstellungsdauer: So | 9.7.17 bis Mi | 26.7.17 | tgl. 16-21 Uhr
Ausstellungsort: Wurzelkeller | Säulenhalle, Bora Beach, Praterinsel 4a, 80538 München
Ausstellungstitel: Sommergalerie „Julia Schewalie | ausgewählte Werke“
Künstler: Julia Schewalie
Kunstkategorie: Zeitgenössische Kunst aus München, Domagk-Atelier, Akademie-Absolventin,
kinetische Kunst, Minimalart, OpArt
Projektorganisation & Kuratorin: MMA | Bora Beach & Kunsthandel Anne Uhrlandt

Über die Künstlerin:
Julia Schewalie
(geb. 1988) studierte von 2009 bis 2015 freie Kunst (Bildhauerei) an der Münchner Akademie für Bildende Künste (Klasse Prof. Anke Doberauer, Prof. Hermann Pitz). Sie lebt in München und arbeitet in den Domagk-Ateliers. Ihre Arbeiten: Auf den ersten Blick sind es schwarze Objekte. Sie benutzt kein Rot, kein Blau, keine andere Farbe. Als einzige Ausnahme bisher gibt es eine kleine, feine, weiße Arbeit. Die Künstlerin selbst sagt: „ Schwarz, Weiß und Grau empfinde ich als neutral, unbelastet“.
Erst auf den zweiten Blick entdeckt der Betrachter die zauberhaften Aspekte in Julia Schewalies Werken: die Arbeiten reflektieren die Umgebung, reflektieren den Betrachter, verändern sich, sobald sich der Betrachter bewegt. Das Material, das die Künstlerin ausgewählt hat und die Art, wie es zu einem Kunstwerk zusammengesetzt wurde, überraschen. Licht ist ein zentrales Thema: die Beleuchtung im Raum, Tageslicht, das durch ein Fenster fällt, künstliche Lichtquellen, die die Künstlerin so setzt, dass der Betrachter nahezu magische Reflektionen sehen kann. Bewegt sich der Betrachter, so verändern sich die Reflektionen von Licht und eigenem Spiegelbild. Diese Interaktion begeistert die Kunstwelt und Menschen seitdem die kinetische, konstruktivistische und opArt- Kunst den Betrachter mit einbezieht. Wie ein Spiegel seiner Umwelt funktioniert jedes Kunstwerk. Die Prämisse der Künstlerin: das Material muss Schwarz sein. Diese Nicht-Farbe Schwarz lenkt nicht ab: wenn das Material schwarz ist, wird die aufwendige Technik, die Julia Schewalie benutzt, erst sichtbar. Sie sortiert, konstruiert, ordnet, schneidet akkurat, komponiert kleine geometrische Teile zu großen geometrischen Flächen, schafft Wölbungen und neu-strukturierte Bild-Oberflächen aus dem zugrunde liegenden Material. Eine Ausnahme ist eine weiße Arbeit, die jedoch die gleichen Möglichkeiten bietet, wie die Nichtfarbe Schwarz: ein Spiegel.

Material: Julia Schewalie sucht Material für ihre Arbeiten aus, das meist ungewöhnlich ist, oder oft erst durch den neuen Kunst-Kontext ungewöhnlich wird: Bitumenschweißbahn, Videobänder, Nylonfäden, Acrylglas, Kunststoff. Ihre Überlegungen, was für Potenzial in Material steckt, das uns im Alltag umgibt, sind spannend. Ist es verformbar? Kann sie es zersägen und neu zusammensetzen? Mit großem handwerklichem Können entstehen solide Kunstwerke – stabil obwohl fragil, massiv und doch hauchzart.
Die Künstlerin sucht nach Eigenschaften, die sie nutzen kann, um auch hier Effekte zu generieren: Kunststoff ist einerseits hart und hat doch gleichzeitig eine Weichheit inne – diese optische und haptische Raffinesse verleitet den Betrachter dazu, dass er die Kunstwerke gern berühren möchte, um zu verstehen, was er sieht. Hier entsteht also auf Betrachterseite eine Spannung und Neugier – erneut ein Wechselspiel zwischen Mensch und Kunst, genau wie die Bewegung und damit verbundene Reflektion. Dieses Gespräch und die Interaktion ist sehr charmant und einladend, dennoch sind die Werke so erhaben akkurat und zart, dass ein Einfassen unmöglich ist, würde doch jeder Fingerabdruck das feine Material verletzen.
Die Ergebnisse aus Material, Licht und Technik sind zauberhaft: es glitzert, es spiegelt, es flattert, es dreht sich was – der Betrachter kann wunderbare Effekte erleben, wenn er sich auf den Dialog mit den Arbeiten einlässt! Eine simple Raffinesse und zarte Eleganz, die ganz dem Wesen der Künstlerin entspricht.
Ihre Arbeiten wurden bereits in zahlreichen Ausstellungen nicht nur in Deutschland, sondern auch international gezeigt. Viele Verkäufe an Sammler, die sich „auf den ersten Blick“ in ihre Arbeiten verliebt haben geben ihr Recht und motivieren Julia Schewalie weiter ihren Weg zu gehen. Die Ausstellung auf der Praterinsel zeigt all diese Facetten von Julia Schewalies Werk anhand ausgewählten Arbeiten, eine Video-Installation gibt Einblick in den Entstehungsprozess, groß- sowie kleinformatige Arbeiten laden den Betrachter ein, zu interagieren um wunderbare Kunst-Erlebnisse in erhabener Atmosphäre der Säulenhalle auf der Praterinsel, gleich neben der entspannten Strandatmosphäre nebenan zu genießen.

Begleitprogramm zur Ausstellung:
So | 9.7.17 14 18 Uhr Eröffnung
Di | 18.7.17 18 Uhr Professorengespräch | Julia Schewalie im Gespräch mit ihrem ehemaligen Professor Hermann Pitz (AdBK München)
Sa | 22.7.17 17 & 18 Uhr Tanzperformance | Kunst trifft Kunst | mit Kathrin Knöpfle, Sarah-Lena Brieger, | Als eingeladene „Geschwisterkunst“ setzen die drei Tänzerinnerinnen Julia Schewalies Kunstwerke und die architektonische Komposition der Säulenhalle in zeitgenössischen Tanz um
So | 23.7.17 17 & 18 Uhr Gesang | Die Opernsängerin Cornelia Lanz nimmt den Dialog mit Julia Schewalies Kunst in der Säulenhalle auf und verzaubert die
Zuhörer*innen mit ihrer Interpretation.
Di | 25.7.17 17 & 18 Uhr Celloperformance | 15 minütige barocke Cello-Performance mit Mareike Kirchner Als weitere „Geschwisterkunst“ ist „Musik“ eingeladen. Die Cellistin Mareike Kirchner interpretiert die Arbeiten Julia Schewalies barock.

Über die Sommergalerie:
Das Münchner MMA (MixedMunichArts) hat seinen Hauptsitz im ehemaligen Heizkraftwerk am Königsplatz und ist legendär für die dortigen Techno-Parties. 2017 übernimmt das MMA-Team den Praterstrand unter dem Namen „Bora Beach“ für den Sommerbetrieb mit Bar & Strand. Der dazugehörige Wurzelkeller, eine wunderschöne alte Säulenhalle im Hauptgebäude, gehört zum „Bora Beach“ und wird gemeinsam mit Kunsthandel Anne Uhrlandt, einer noch jungen Münchner Galerie für zeitgenössische Kunst (Nordendstrasse 18, 80799 München) in eine Sommergalerie verwandelt. Vier zeitgenössische Künstlerinnen und Künstler aus München werden hier im Rahmen von Einzelausstellungen nacheinander vorgestellt. Die Münchnerinnen und Münchner lieben die entspannte Strand-Atmosphäre an der Isar, an lauen Sommerabenden brummt der Bora Beach. Das kann ab jetzt mit überraschendem Kunstgenuss kombiniert werden.

Übersicht der Ausstellungen in der Sommergalerie:
1. Julia Schewalie (09.07.-26.07.17) | 2. ConfaisWeiß | Rosa Brille (30.07.-23.08.17) | 3. Simon James (27.08.-13.09.17) | 4. Thomas Breitenfeld (17.09.-04.10.17)
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